„Die badischen Juden sind nicht vergessen“ – Die Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen in Karlsruhe

Dienstag, 14.11.2017, 19.00 Uhr

im Foyer des Landratsamtes Karlsruhe

„In Karlsruhe erfolgte in mancher Hinsicht der Aufstieg des Nationalsozialismus eher früher und konsequenter als anderswo. Nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ führten die neuen Machthaber die bedeutendsten Vertreter der zerschlagenen sozialdemokratischen Opposition in einer „Schaufahrt“ durch die Karlsruher Innenstadt, um sie dann im nahe gelegenen KZ Kislau in „Schutzhaft“ zu nehmen.“ Seine hochinteressanten Ausführungen begleitet der Leiter des Stadtarchivs, Ernst Otto Bräunche, mit beeindruckendem historischem Bildmaterial, anhand dessen er die einzelnen Schritte der nationalsozialistischen Machtaneignung detailliert veranschaulicht.

bräuncheUnser Referent, Ernst Otto Bräunche, seit 1985 Leiter des Stadtarchivs und seit 1998 Leiter von Stadtarchiv & Historische Museen der Stadt Karlsruhe, ist u. a. auch Vorsitzender der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag und stellvertretender Vorsitzender des Südwest-deutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Parteien- und Wahlgeschichte sowie die südwestdeutsche Stadt- und Landesgeschichte. Zur Erforschung des Nationalsozialismus ist u.a. schon das „Gedenkbuch für die Karlsruher Juden“ veröffentlicht worden.

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