Jugendaustausch

jugendaustausch2015

Nachdem der erste Teil des Jugendaustausches mit dem Besuch der israelischen Schülerinnen und Schüler in Deutschland bereits im Juli stattgefunden hatte, fand in der letzten Septemberwoche endlich der Gegenbesuch in Scha’ar HaNegev statt. Auf die 14 Jugendlichen der drei Beruflichen Gymnasien Ettlingens und uns zwei Begleiter wartete ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Die Gruppe lernte am Anreisetag zunächst ihre Gastfamilien kennen und abends wurde gemeinsam am Pool gegrillt. Da wir morgens in Deutschland noch mit sieben Grad gestartet waren, fühlte man sich bei knapp 30 Grad sofort wie im Urlaub: ein gelungener Einstand.

Am Folgetag stand Jerusalem auf dem Programm, wo der Besuch von Yad-Vashem im Mittelpunkt stand. Aus Sicherheitsgründen musste leider auf einen Besuch der Altstadt verzichtet werden, allerdings wurde stattdessen ein Aussichtspunkt angefahren, der einen beeindruckenden Blick auf die komplette Stadt bot. Die Gruppe kam abends pünktlich wieder nach Scha’ar HaNegev, um mit den Familien den Sabbat zu feiern.

Am Samstag startete das Programm erst später, damit die Schülerinnen und Schülern etwas Zeit mit den Familien verbringen konnten. Nachmittags ging es dann mit der ganzen Gruppe in die Negev Wüste, wo mit dem Kamelreiten für viele Schüler eines der Highlights des Austausches stattfand. Im Anschluss wurde noch eine Nachtwanderung bei Vollmond durch ein Wadi unternommen.

Am nächsten Tag standen die antike Hafenstadt von Caesarea und ein Nachmittag am Mittelmeerstrand auf dem Programm. Bevor wir einen Tag später im Toten Meer planschten und in Ein Gedi, einem Süßwasserzufluss des Toten Meeres, wanderten; Abkühlung unterm Wasserfall inklusive. Einen Tag vor der Abreise besuchten wir Tel Aviv. Ein Besuch im Unabhängigkeitsmuseum, sowie eine kulinarische Führung über einen Markt standen hierbei im Mittelpunkt.

Am Tag der Abreise wurde noch der Landkreis Scha’ar HaNegev vorgestellt, ehe wir uns auch schon verabschieden mussten und es zurück Richtung Karlsruhe ging. Die Jugendlichen waren nach einer Woche voller neuer Eindrücke und Erlebnisse ziemlich erschöpft, aber sehr zufrieden. Sie wurden alle sehr gut in den Gastfamilien aufgenommen und integriert, so dass sie während der Woche nicht nur einen positiven Eindruck vom Land Israel bekamen, sondern auch Anschluss an die Familie fanden, eine neue Kultur kennenlernten, unbekanntes Essen, Sitten und Gebräuche erlebten. Hoffentlich bleiben einige Kontakte zwischen den Jugendlichen bestehen, aber dank Internet sollte dies kein großes Problem darstellen.

Wir danken den Organisatoren in Scha’ar HaNegev für ihre hervorragenden Planung und das tolle, abwechslungsreiche Programm, den Gastfamilien und allen Förderern und Unterstützern dieses Austausches in Scha’ar HaNegev und Karlsruhe.   Text: R. Dannenmann

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