Julia als Volontärin in Israel

hp.julia1Jetzt ist es schon 2 Wochen her, dass ich in Baden-Baden ins Flugzeug nach Tel Aviv gestiegen bin. Ich kann das gar nicht glauben, irgendwie scheint die Zeit hier schneller zu vergehen als in Deutschland. In Israel angekommen wurden wir auch sofort in den Arbeitsalltag integriert. Mit der Hilfe der alten Volontäre, die Ihre letzten Tage hier verbracht haben, haben wir (die neue *Generation*) alle Aufgaben kennengelernt und auch sofort alleine übernommen.

Dabei handelt es sich um Mitarbeit in Werkstätten, Hilfe beim Duschen und Beim Essen-verteilen. Die Arbeit macht mir wirklich Spaß, weil ich jeden Tag merke, dass die *Member* ( Bewohner des Dorfes) mich herzlich aufnehmen, sich über mich freuen und gerne mit mir reden. Das ist zwar nicht immer so leicht, weil ich sie die meiste Zeit nicht verstehe, aber mit Hilfe von Händen und Füßen funktioniert die Verständigung meistens doch. Zudem gibt es erstaunlich viele Member, die Englisch oder sogar Deutsch können und als Dolmetscher tätig werden :-). Insgesamt habe ich mir die erste Zeit um einiges chaotischer vorgestellt, bin also zur Zeit recht entspannt.

Nun zu meiner Wohnsituation hier in Kyriat Tivon, der Nähe von Haifa. Ich wohne mit 3 anderen Mädels in einer kleinen Wohnung ganz in der Nähe von unserem Arbeitsplatz Kfar Tikva. Meine Mitbewohnerinnen sind allesamt sehr nett, wir verstehen uns nach der kurzen Zeit schon sehr gut und haben alle eine Hang zur Sauberkeit, was mir sehr gelegen kommt. Im gleichen Haus ein Stockwerk tiefer ist die andere Wg, in der weitere 4 Mädels wohnen. Die Jungs der Gruppe wohnen circa 3min entfernt in einer eigenen Wohnung.

Am Wochenende haben wir auch gleich unseren ersten Ausflug gemacht. Freitags waren wir in Haifa am Strand und samstags sind wir nach Akko, eine sehr arabisch geprägte Stadt im Norden Israels gefahren. Dort hat es mir sehr gut gefallen, ich habe viele erste Eindrücke gesammelt und bin zum ersten Mal mit der arabischen Welt in Kontakt gekommen. Deshalb habe ich mich zunächst wie ein Tourist gefühlt, doch bin ich jetzt auch neugierig in diese Welt einzutauchen und das nächste Mal mit mehr Wissen und ohne Kamera zu kommen.Abends waren wir auch in Akko am Strand. Das Mittelmeer ist traumhaft hier – es gibt lange Sandstrände und das Wasser ist warm und klar.

Nächstes Wochenende habe ich -Service, das bedeutet, dass ich am Samstag den ganzen Tag im Kfar arbeite.

Mit diesen ersten Eindrücken verabschiede ich mich auch schon wieder, ich hoffe ihr könnt euch ein bisschen vorstellen, wie ich hier lebe und was ich hier mache.

Über Rückmeldung freue ich mich natürlich. Bis dahin ganz liebe Grüße und mazel tov!

Julia 🙂

P.S. Auf dem Bild sieht man den Strand von Akko bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Altstadt.

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